Welche Sinne benutzt der Mensch beim Lehren und Lernen? Diese Frage sich als Lehrender, wie auch als Lernender, zu stellen ist für eine erfolgreiche Wissensvermittlung, wie auch Wissensaufnahme, sehr wichtig. Medien die einen Bildungsauftrag verfolgen müssen sich ebenfalls mit diesem Thema intensiv beschäftigen.Bekannt ist allgemein, dass dem Lehrenden eine Wissensvermittlung wesentlich besser gelingt, wenn dieser verschiedene Sinne dabei anspricht. Zusammenfassend kann man sagen, je mehr Sinne angesprochen werden, um so mehr Wissen kann der Lernende auch aufnehmen, verknüpfen, behalten und wieder abrufen.

So behält der Mensch nur 20 Prozent von dem was er hört und nur 30 Prozent von dem was er sieht. Wenn jedoch der Mensch bei der Wissensaufnahme die Informationen sieht, liest, hört und sich darüber austauschen kann, behält er davon bereits ca. 70 Prozent. Kommt dann noch das eigenständige Erarbeiten oder Bearbeiten, zum Beispiel in Form von MindMaps, Lernkarten, Diskussionspapiere usw. usf., dann steigt der prozentuale Anteil des Behaltens auf ca. 90 Prozent.

Wie viele Sinne wir zum Lehren und Lernen einsetzen können hängt von vielen einzelnen Rahmenbedingen ab. Bekannterweise sprechen wir von 5 Sinne, die beim Lernen und Lehren eine Rolle spielen. Dies sind das Hören, das Sehen, das Tasten, das Riechen und das Schmecken. Wir als Hippos Lehr-Hörbuch Verlag sehen jedoch noch die Sinne Bewegung, Temperatur, Gleichgewicht, kinästhetische Wahrnehmung und trigeminale Wahrnehmung als wichtige Sinne für das Lehren und Lernen an.

Betrachten Sie bitte die Lehrmittel, die Sie zum Lernen verwenden können und beobachten Sie Ihren Lehrenden genau, welche Sinne er/sie bei der Wissensvermittlung bei Ihnen anspricht und welche Rahmenbedingungen er Ihnen für das Lernen bietet.

Aus diesem Grund werden Lehr-Hörbücher audio-visuell und mit einem eigenen Drehbuch produziert. Der Lernende wird darin aufgefordert den Text laut oder leise mitzusprechen, die Formel anzuwenden oder zu einem Thema ein MindMap selbst anzufertigen. Der Lernende muss also etwas tun und somit ist der Lernerfolg, weil viele Sinne dabei angesprochen werden, wesentlich höher.

Wir freuen uns auf eine interessante Diskussion mit Ihnen zu diesem Thema.

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